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Generell lässt sich sagen, ja es ist möglich. Aber lohnt es sich gegenüber den heutigen regulären Verfahren der Brustvergrößerung und wie sind die Risiken?
Bei einer Brustvergrößerung ohne OP, wird mit langen Kanülen Hyaluronsäure unter die Haut und die Brustdrüse injiziert.
Die Vorteile dieser Brustvergrößerung ohne OP:
- Lokale Betäubung
- Schnelle Wiedereingliederung in den Alltag
- Keine Narben, da keine Schnitte. Lediglich Punktionsstellen
- Angeblich günstigere Kosten
Die Nachteile der Brustvergrößerung ohne OP:
- Verwendetes Material wird mit der Zeit abgebaut
- der Volumeneffekt verliert sich im Laufe der Zeit
- Wiederholungseingriffe sind notwendig.
- Einbringung mit langen spitzen Nadeln erfordert ein hohes Geschick im Umgang mit diesen, da ohne Sicht gearbeitet wird
- Dadurch ergibt sich im Vergleich zur Versorgung mit Brustimplantaten ein erheblich größeres Risiko, naheliegende anatomische Strukturen zu verletzen.
- Kosten sind auf die Dauer gesehen deutlich höher, da der nachlassende Effekt eine regelmäßige Wiederholung erfordert – in der Regel alle 1-2 Jahre.
- Das Material ist zwar am Menschen erprobt und weitestgehend unbedenklich, aber die Ausformung definierter anatomischer Strukturen ist nicht gut möglich. Die Langzeitergebnisse sind aufgrund unterschiedlicher Resorption schwer vorhersehbar.
- Sollte es – was das Risiko eines jeden Eingriffs darstellt – zu einer notwendig werdenden Materialentfernung kommen, so ist dies nur mit erheblichem operativen Aufwand möglich bei potentiell größerem Risiko für den Patienten.
Fazit zu der Methode Brustvergrößerung ohne OP:
Die Brustvergrößerung ohne OP stellt keine wirkliche Alternative zu der Versorgung mittels moderner Implantate dar und kann nicht empfohlen werden. Die propagierten Hauptvorteile – keine “Schnitt”- OP und daher auch keine Narben – sind dank moderner OP- und Narkose-Techniken nicht relevant. Die Kosten belaufen sich im Laufe der Zeit auf ein Vielfaches der Kosten einer Brust-OP. Die Patienten haben ein höheres Potential an relevanten Nebenwirkungen, was sich mit unserem Konzept eines Eingriffs mit minimal möglichem Risiko nicht deckt.


